Anzeige
Anzeige
Start-ups können sich noch bewerben bis 17. Juli

eyebuzz Award: Aufmerksamkeit gewinnen

Die Bewerbungsphase für den eyebuzz Award 2026 läuft noch bis zum 17. Juli, dann werden die Einsendungen gesichtet, damit die Jury entscheiden kann, welches Start-up sich unter anderem über eine Präsenz auf der SILMO in Paris freuen darf.

eyebuzz Award 2026 SILMO Paris c eyebizz partnerauge
Foto: Adobe Stock

Der Preis bietet jungen Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz jedes Jahr eine Chance, sich auf der internationalen Bühne zu präsentieren, mit fantastischen Leistungen:

Anzeige

  • kostenloser Messestand auf der SILMO Paris,
  • Preisverleihung vor internationalem Fachpublikum,
  • Porträt in der eyebizz und online,
  • Werbung über die eyebizz- und SILMO-Kanäle im Wert eines hohen vierstelligen Betrags

Der eyebuzz Award ist die Gelegenheit, innovative Produkte einem internationalen Fachpublikum vorzustellen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Frühere Gewinner des Awards konnten durch die Auszeichnung viel Aufmerksamkeit gewinnen und ihr Unternehmen erfolgreich ausbauen.

SILMO Paris als Sprungbrett

Eine gute Möglichkeit, sich als junges Unternehmen bekannt zu machen und zu vernetzen, bietet die Teilnahme an Messen. Die SILMO Paris zeigt jedes Jahr Start-ups Seite an Seite mit bewährten internationalen Marken. Jedes Jahr findet rund ein Viertel der Unternehmen erstmalig den Weg nach Paris. Über die Jahre hat die Messe viele Brillendesigner, kreative Köpfe und Firmen begleitet und ihre Entwicklung verfolgt. Die SILMO legt großen Wert darauf, Newcomer in Paris zu begrüßen und sie dabei zu unterstützen, sich international zu präsentieren.

Seit 2019 kooperieren eyebizz und die Messe in Paris, um mit dem eyebuzz Award die Zukunft der Branche zu fördern. Jährlich werden kreative Köpfe ausgezeichnet, die mit ihren Konzepten die Branche bereichern, wie Kerl Eyewear (2019), Herzblut Eyewear (2021), Wallenfels Eyewear (2022), Augenkleid (2023) oder Manti Manti (2024). Das Kinderbrillen-Label holte gleich im Jahr darauf einen SILMO d’Or, der eyebuzz Award kann also auch diesbezüglich ein Sprungbrett sein.

Im vergangenen Jahr durfte CÉHO studio (www.cehostudio.com) mit dem eyebuzz Award ausgezeichnet nach Paris reisen. Das Start-up aus Hamburg überzeugte die Jury mit dem Farbwechsel-Brillenkonzept AVA. Gründerin Cécile Hoggenmüller: „Für Optiker bietet AVA ein eigenständiges Produktprofil – gestalterisch wie technisch. Anpassungen sind unkompliziert möglich – auch kreative Inszenierungen, wie rotierende Präsentationsflächen, um im Laden für Abwechslung zu sorgen und den Farbwechsel der Brille sichtbar zu machen.“

Die nun bald endende Bewerbungsphase für den eyebuzz Award war für eyebizz eine willkommene Gelegenheit, bei Cécile Hoggenmüller nachzuhören, wie es seit dem Messeauftritt in Paris für das Start-up gelaufen ist.

/// Redaktion

 


Cécile Hoggenmüller im Interview

„Schöne Bestätigung im richtigen Moment“

eyebizz: Wie ging es mit CÉHO studio weiter, seit Sie im Herbst 2025 den eyebuzz Award gewonnen haben?

Cécile Hoggenmüller: Der Award war für mich vor allem eine schöne Bestätigung im richtigen Moment. Die Präsenz auf der SILMO und der direkte Austausch haben neue Kontakte ermöglicht und meine Arbeit für viele erstmals sichtbar gemacht. Besonders wertvoll war es, meine Farbwechsel-Idee öffentlich zu zeigen und unmittelbar zu erleben, wie Menschen darauf reagieren. Daraus sind neue Verbindungen entstanden und auch erste Bestellungen der Founders Edition mit dem Modell AVA. Meine Marke entwickelt sich seitdem Schritt für Schritt weiter – vieles davon findet noch im Hintergrund statt.

CEHO studio eyebuzz Award SILMO 2025 Verleihung: Ingo Rütten, Cecile Hoggenmüller, Eva Passmann
Cécile Hoggenmüller von CÉHO Studio, eingerahmt von eyebizz-Chefredakteur Ingo Rütten und Eva Passmann aus dem deutschen SILMO-Team bei der Preisverleihung 2025 in Paris (Foto: SILMO)

Gibt es inzwischen schon neue Modelle oder eine neue Kollektion?

Ja, aktuell arbeite ich an neuen Modellen, die in den nächsten Wochen als Prototypen eintreffen. Die Founders Edition AVA war dabei ein wichtiger Ausgangspunkt – die neuen Entwürfe entwickeln diese Idee weiter. Einige bleiben der ursprünglichen Formensprache näher, andere werden etwas reduzierter und ruhiger. Auch die Farbwelten entwickeln sich weiter – subtiler, aber nicht weniger charakterstark.

 

„Gerade für junge Marken ist es wertvoll, früh Feedback zu bekommen.“

 

Im Mittelpunkt stehen weiterhin Farbe, Licht und die Idee, dass sich eine Brille je nach Perspektive verändert. Eine gemeinsame Material- und Farbsprache zieht sich dabei durch die neuen Entwürfe.

Sie sind auch als Freelance-Designerin für andere Marken tätig. Wie hat sich die Auszeichnung darauf ausgewirkt?

Eher indirekt, ehrlich gesagt. Viele aus meinem Netzwerk haben sich mit mir gefreut, und natürlich schafft ein solcher Award zusätzliche Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit. Da ich überwiegend international arbeite und den Award bisher nicht aktiv in den Mittelpunkt meiner Kommunikation gestellt habe, lassen sich konkrete Auswirkungen auf neue Projekte nur schwer festmachen.

Was würden Sie Start-ups raten, die noch überlegen, sich für den eyebuzz Award zu bewerben?

Einfach bewerben, auch wenn sich das eigene Projekt noch im Aufbau befindet. Gerade für junge Marken ist es wertvoll, früh Feedback zu bekommen und sichtbar zu werden. Der Austausch auf der Messe war für mich fast genauso wichtig wie die Auszeichnung selbst. Es entstehen Gespräche, Begegnungen und oft auch Verbindungen, die sich erst später weiterentwickeln.

///

Die Fragen stellte Patricia Perlitschke.


 

Artikel aus der eyebizz 4.2026 (Juli/August)

 


Start-ups aus der DACH-Region, maximal fünf Jahre jung und mit kreativen Ideen für die Augenoptik, fragen die Bewerbungs-Unterlagen formlos per E-Mail unter service@eyebizz.de an. Einsendeschluss für die ausgefüllte Bewerbung ist der 17. Juli 2026.