Die Macherinnen der Augenoptik - Dieses Mal:

Heike Hädrich – Die Optimistin

Heike Hädrich, M.Sc. und Dipl.-Ing. (FH), ist bei Alcon in Großostheim als Head Professional Affairs tätig.

eyebizz - 70 Frauen: Heike Hädrich von Alcon

eyebizz: Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

 

Jeder Tag ist anders – Meetings, Vorträge und Fortbildungsveranstaltungen ausarbeiten und halten, Reisen und Tagungen, die Kontaktpflege mit dem Nachwuchs der Branche und den Ausbildungsinstitutionen. Ich habe das Glück, ein hoch engagiertes Team führen zu dürfen, welches die Qualität unserer Academy For Eyecare Excellence mit Seminaren und Webinaren konstant auf einem hohen Level hält. Kürzlich erst haben wir unser erweitertes Seminarzentrum in Großostheim in Betrieb nehmen können. Und das Projekt der 361°Alcon Tour hat mich in diesem Frühjahr ganz besonders auf Trab gehalten.

Was fasziniert Sie an Kontaktlinsen?

Dass es tatsächlich Kontaktlinsen gibt, die man nicht spürt. Ich glaube, viele Fehlsichtige können sich das leider gar nicht vorstellen.

Und können Sie auf diesem Gebiet noch überrascht werden?

Ich halte es für möglich.

Gelingt Ihnen eine Work-Life-Balance?

Ja, aber auch das erfordert Planung und Disziplin, sonst geht man unter. Die Konturen von „Work“ und „Life“ sollten sich nicht gänzlich verwischen. Ich habe dafür drei Tipps: Inseln schaffen – freie Tage, den Kopf quasi durchlüften, zum Beispiel beim Wandern in den Bergen, und im Urlaub keine E-Mails checken.

Glauben Sie, dass Frauen als Führungskräfte in Unternehmen einen eigenen Ton einbringen?

Durchaus. Es gibt zwar immer Gegenbeispiele, aber man sagt Frauen einen weicheren Führungsstil nach. Meine Beobachtungen bestätigen das. Ich selbst nehme mich davon gar nicht aus, glaube aber, dass es dennoch gelingen muss, sich auf eigene Weise zu behaupten. Das ist ein Lernprozess, den man annehmen muss.

Haben Sie ein Motto, das Sie gut durchs Leben und den Beruf führt?

„Es wird sich alles finden.“ Das hört sich merkwürdig an, oder? Ich meine damit Zuversicht und Optimismus, dass sich alles zum Positiven entwickelt – und wenn nicht, dann wird mir schon etwas einfallen, dass es so kommt. Lebenswege sind in der heutigen schnelllebigen Zeit kaum planbar, aber man hat jederzeit die Option, zu agieren und Entscheidungen zu treffen.

||| JUEB

 

Redaktion
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