Produkt: eyebizz  2/2019
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Konzern-Ergebnis zum ersten Halbjahr bestätigt

Fielmann: Zahlen besser als erwartet?

(Hamburg) – Bereits im Juli hatte die Fielmann AG die vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr 2019 vorgelegt. Gestern veröffentlichte der Konzern seinen offiziellen Zwischenbericht zum 30. Juni. Der Vorstand zeigt sich zufrieden: Fielmann bestätige den positiven Geschäftsverlauf.

Fielmann AG - Zentrale Hamburg
Fielmann-Hauptverwaltung in Hamburg-Barmbek (Bild: Fielmann/ Wikipedia)

In der Zwischenmitteilung der Fielmann AG zum 30. Juni 2019 stellt der Vorstand fest: „Fielmann bestätigt positiven Geschäftsverlauf, schafft über 850 neue Arbeitsplätze“. Weiter heißt es darin:

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Zum ersten Halbjahr

„Unsere Erwartungen an das erste Halbjahr 2019 haben sich erfüllt. Mit seiner kundenfreundlichen Philosophie und der Vision 2025 steigerte Fielmann seinen Absatz, Umsatz und Gewinn.

In den ersten sechs Monaten erhöhte Fielmann seinen Absatz um 0,3 % auf 4,1 Millionen Brillen (Vorjahr: 4,1 Millionen Brillen). Der Außenumsatz inklusive Mehrwertsteuer stieg um 7,5% auf 884,4 Millionen Euro (Vorjahr: 823,0 Millionen), der Konzernumsatz um 6,6% auf 758,2 Millionen Euro (Vorjahr: 711,5 Millionen). Der Gewinn vor Steuern lag im ersten Halbjahr bei 127,6 Millionen Euro (Vorjahr: 116,1 Millionen), der Halbjahresüberschuss bei 88,3 Millionen Euro  (Vorjahr: 80,4 Millionen).“

Zum zweiten Quartal

„Der Absatz des zweiten Quartals belief sich auf 2,1 Millionen Brillen (Vorjahr: 2,1 Millionen Brillen). Der Außenumsatz inklusive Mehrwertsteuer erhöhte sich um 6,1% auf 446,8 Millionen Euro (Vorjahr: 421,3 Millionen), der Konzernumsatz um 6,9% auf 386,4 Millionen Euro (Vorjahr: 361,6 Millionen). In den Monaten April bis Juni lag der Gewinn vor Steuern bei 60,5 Millionen Euro (Vorjahr: 54,8 Millionen) und der Nachsteuergewinn bei 41,7 Millionen Euro (Vorjahr: 37,9 Millionen).“

Neue Filialen

„In Italien eröffnete Fielmann im ersten Halbjahr neue Geschäfte in Monza, Modena, Reggio Emilia, Bassano del Grappa und Treviso, plant in diesem Jahr mindestens vier weitere Neueröffnungen südlich der Alpen. Insgesamt betrieb Fielmann im ersten Halbjahr 743 Niederlassungen (Vorjahr: 727 Niederlassungen) und beschäftigte 19.172 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 18.301), schaffte 871 zusätzliche Arbeitsplätze.“

Pläne fürs zweite Halbjahr

„Im zweiten Halbjahr setzt Fielmann seine Vision 2025 entschlossen um, investiert in diesem und im kommenden Jahr mehr als 200 Millionen Euro in die Digitalisierung, den Ausbau des Niederlassungsnetzes und die Expansion: Mit Wirkung zum 1. September dieses Jahres übernimmt Fielmann 70 Prozent der Anteile des slowenischen Marktführers Optika Clarus, erschließt den 14. europäischen Markt. In den nächsten Jahren wird Fielmann vier weitere Märkte erschließen, dies über organisches Wachstum und weitere Akquisitionen.“

Die Einschätzung der Wirtschaftspresse zu Fielmann

Das Handelsblatt schreibt:

„Die Geschäfte der Optikerkette Fielmann laufen besser als gedacht. Grund für den kräftigen Gewinnzuwachs ist vor allem, dass die Fixkosten unterproportional steigen.“

Die Welt titelt:

„Sinkender Q2-Absatz illustriert Wachstumsschwäche bei Fielmann“. Und schreibt weiter dazu: „Der Absatz von Brillen bei der Optikerkette Fielmann AG ist im 2. Quartal zurückgegangen. Während die Stückzahlen im ersten Quartal noch um 3,9% gestiegen waren, lag der Wert mit 2,1 Mio. Gestellen zwischen April und Juni knapp unter dem Vorjahr. Der Rückgang sei im Wesentlichen auf die kalendarische Lage des Osterfests zurückzuführen, weswegen im 2. Quartal dieses Jahr zwei Verkaufstage fehlten. Die Wachstumsschwäche von Fielmann besteht allerdings schon länger.

Nach der Stabübergabe von Unternehmensgründer Günther Fielmann an seinen Sohn Marc hatte der neue Chef bereits angekündigt, stärker auf internationale Märkte setzen zu wollen. Bis 2025 strebt das Unternehmen die Marktführerschaft für Brillen in Kontinentaleuropa an, mit einem Marktanteil von 25% und einem Umsatz von 2,3 Mrd. Euro, womit das Unternehmen SpecSavers und GrandVision NV hinter sich lassen würde.“

 

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