Augenheilkunde

Die Augenheilkunde (Ophthalmologie), auch Augenmedizin, ist definiert als die Lehre der Krankheiten und Funktionsstörungen des Auges (Sehorgans) und der assoziierten Organe. Die Ophthalmologie beschäftigt sich mit der Vorbeugung (Prävention), Erkennung (Diagnose) und Behandlung (Therapie) dieser Krankheiten und Störungen. Sie ist eine chirurgische Teildisziplin.

In Deutschland sind ein erfolgreich abgeschlossenes Medizinstudium und die anschließende fünf-jährige Facharztausbildung Voraussetzungen für die Ausübung des Berufes als Ophthalmologe (Augenarzt). Die Neuroophthalmologie, die sich mit spezifisch mit dem Sehnerv und Sehbahnen beschäftigt und die Kinder-Ophthalmologie, die sich auf die Behandlung von Kindern und kindertypischen Erkrankungen spezialisiert, sind Spezialgebiete der Augenheilkunde.

Zu den Aufgaben eines Ophthalmologen gehören folgende:

  1. Beratung und Vorsorgeuntersuchungen: Diese beinhalten die Sehschule nach Bates bei Kindern und die vorsorgliche Untersuchung auf einen Grünen Star (Glaukom).
  2. Diagnose von Krankheiten und Sehstörungen: Dabei kommen verschiedene Hilfsmitte zum Einsatz, beispielsweise die Untersuchung des Auges mittels der Spaltlampe oder ein Sehtest zur Bestimmung von Fehlsichtigkeiten. Weitere Diagnoseverfahren erfassen und vermessen den Augeninnendruck (Tonometrie), das Gesichtsfeld (Perimetrie), die Netzhaut (Ophthalmoskopie) und die Hornhaut (Keratometrie).
  3. Behandlung von Krankheiten und Fehlfunktionen:
    • Nicht operative Behandlungen: Verschiedene Heil – und Hilfsmittel werden hier verwendet, darunter Augentropfen, – salben oder -gele.
    • Operative Behandlungen: Dazu gehören unter anderem die Entfernung des Grauen Stars, Netzhautablösungen und die Versorgung von Verletzungen am oder im Auge.

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