Neue Angebote, ergänzende Features und reichlich Optimismus auf der opti

Ipro: Digitale Erfolgswelle

(Leonberg/München) Während sich einige andere Aussteller auf der opti „vornehm“ hinter Sperrholzwände und Gazevorhänge zurückzogen, setzte Ipro mit einer weithin sichtbaren bunten Welle erneut auf direkte Ansprache und präsentierte auf dem Messestand neue Angebote, ergänzende Features und reichlich Optimismus.

IPRO-Stand-opti 2017
Ansturm auf den Ipro-Stand (Fotograf: Niklas Thiede; Bildrechte: Ipro)

„Unser neues Key-Visual steht für eine dynamische digitale Welt, in der Optiker und Akustiker die Herausforderungen der Zukunft mit Ideen und Lösungen von Ipro bewältigen“, erklärt Marketingleiterin Marion Götz.

Für Geschäftsführer Martin Himmelsbach ist das nur konsequent: „Wir haben schon am digitalen Betrieb gearbeitet, als es den Begriff Industrie 4.0 noch nicht gegeben hat, bei den Gläsern haben wir den 4.0-Zustand bereits vor zehn Jahren realisiert und machen seither das, was die Automobilindustrie heute anstrebt: Nutzung aller Daten, maximale Kundenorientierung, Losgröße 1.“ Eher früher als später werde man zum Beispiel auch die Brille aus dem 3D-Drucker realisieren.

Zur Angst vor Industrie 4.0 habe der Augenoptiker keinen Grund – sofern er sich nur nicht jeder Veränderung verweigere. „Unsere Welle soll Mut machen und einen Eindruck davon vermitteln, wie spannend die Augenoptik der Zukunft wird“, so Himmelsbach.

Von der Erlebnis-Refraktion zur Erlebnis-Computerkasse

Das Thema Digitalisierung betraf, mehr oder weniger direkt, auch sämtliche anderen Themen – und Expertenrunden, kurzen Präsentationen direkt auf dem Stand –, die Ipro den Anwendern und Interessenten in München „zugemutet“ hat.

Die beiden Erfinder der „Erlebnisrefraktion“, Fritz Paßmann und Dieter Kalder, erklärten die aktuelle Version Paskal 3D 2.1 mit den vier neuen Modulen COM Visus (Prüfung der Nachtfehlsichtigkeit), Low Vision, Kindersehzeichen (mit Erweiterung Kay Pictures) und PaGON (Überprüfung von komfortablen prismatischen Verordnungen).

Martin Himmelsbach stellte die neue Webshop-Lösung Brillen-Online und den Kooperationspartner Helge-Nicolas Kamm aus Bochum vor. Schon vor der Messe hatten zwölf Anwender die Gelegenheit genutzt, ihre Kunden über einen eigenen Brillen-Online-Shop als „zusätzliches Schaufenster“ anzusprechen. Bis Jahresende sollen es 50 werden. Interessenten machten reichlich davon Gebrauch, sich auf dem Ipro-Stand ihr Postleitzahlengebiet exklusiv zu sichern.

Einen weiteren neuen Partner stellte Himmelsbach mit der m:aba Marketing Agentur aus Mönchengladbach vor, deren Aufgabe es sein wird, neue Wege in Marketing und Werbung zu erschließen: m:aba-Berater Frank Hochbaum erklärte, wie man mit Hilfe einer individuell gestalteten und kalkulierten Hauspreisliste (mit winIpro Weiße Preisliste) den Ertrag und damit den Unternehmenserfolg optimieren kann.

Gemeinsam mit der Funktional-Optometristin Stefanie Wöhrle entwickelte Himmelsbach dann Ideen für Visualtrainings mit Hilfe von Tablets und Smartphones, die gemeinsam mit der Stuttgarter Visus GmbH umgesetzt werden sollen.

Unter der Überschrift „Effiziente Fassungslogistik leicht gemacht“ erläuterte der Ipro-Supportleiter Alexander Schröder schließlich die Vorzüge der Integration von Luxottica Stars in winIpro: „Mit diesem System zur Nachbestückung nutzt der mittelständische Augenoptiker Innovationen, die bisher nur Großfilialisten und Kettenbetrieben zur Verfügung standen.“

„Wir haben auf einigen Gebieten begonnen, ganz neue Wege zu gehen“, so Himmelsbach. „Das sind vor allem die Bereiche, in denen unsere Anwender große Datenmengen, die winIpro ja sowieso erzeugt, zum Nutzen des Unternehmens einsetzen können.“ So laufe zum Beispiel der Einsatz des Moduls GoBD-Cockpit sehr erfolgreich. „Die Kassen-Lösung sorgt in der Tat dafür, dass man sich weniger Sorgen machen muss, wenn sich das Finanzamt zur Betriebsprüfung anmeldet.“ Über die Aufgabe einer klassischen Registrierkasse hinaus fungiere die winIpro-Computerkasse als Zentrale, an der alle Informationen über Waren- und Geldbewegungen zusammenlaufen.

Mit Offenheit und Optimismus die Zukunft gestalten

Auf dem Podium des opti-Forums saß Martin Himmelsbach am Messe-Sonntag als Experte für das Thema Digitalisierung. Moderiert von ZVA-Präsident Thomas Truckenbrod, diskutierte der Ipro-Geschäftsführer mit Stefan Blank vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, Oliver Fischbach von Hoya Lens Deutschland, Christian Müller vom Fachwissenschaftlichen Ausschuss des ZVA und Prof. Dr. Anna Nagl von der Hochschule Aalen über die digitale Zukunft der Augenoptik.

„Wir machen ja seit 30 Jahren Digitalisierung für Optiker und Akustiker und trauen uns zu, die digitale Zukunft zu gestalten und die neuen technischen Möglichkeiten zu nutzen“, gab sich Himmelsbach selbstbewusst. „Unsere Aufgabe ist es, Unternehmen und Unternehmern Möglichkeiten zu eröffnen. Dazu empfehlen wir Offenheit und Optimismus.“

 

Quelle: Ipro

 

Redaktion
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